Fünf Sterne

Amelie Amann kommt nach dem Tod ihres Mannes mit ihrem kleinen Sohn Martin von der Ostsee-Insel Öresund nach Berlin. Ihr Onkel Paul, seit 25 Jahren Portier im Fünf-Sterne-Hotel Lindbergh, verschafft ihr dort ein Vorstellungsgespräch. Amelie soll vorübergehend bei Paul wohnen und wird von der Nachbarin, Ottilie Pankratz, herzlich begrüßt.
Zur gleichen Zeit löst Stefan Lindbergh in seiner Yachten-Werft in Miami noch schnell ein technisches Problem und fliegt dann nach Berlin. Seine Mutter Ingrid hat ihn dringend darum gebeten. Vor zehn Jahren hatte Stefan seinen tyrannischen Vater Albrecht im Streit verlassen, seinen Traum wahr gemacht und in Florida seine kleine, aber feine Werft aufgebaut. Jetzt ist Albrecht schwer herzkrank, sein Manager René Holsten, der Ehemann seiner Tochter Jana, wurde wegen Steuerhinterziehung in Millionenhöhe verhaftet, eine Hotel-Kette droht das Lindbergh zu übernehmen. Die Stimmung in der Belegschaft wird immer trüber.
Stefan soll alles retten. Aber er lebt glücklich in Florida und ist nicht bereit, dort alles aufzugeben. Immerhin schaut er sich den Betrieb einmal an, inkognito! Ein Anruf von Albrecht beim Personal-Manager Dorschel genügt und Stefan kann beim Room-Service anfangen.
Amelie ist wie vor den Kopf geschlagen, dass nicht sie, sondern ihr Konkurrent die ausgeschriebene Stelle bekommt. Immerhin ist sie mit Sack und Pack nach Berlin gezogen und muss auch noch gegen das Heimweh ihres Sohnes Martin ankämpfen. Ihr Onkel Paul ist so empört, dass er zum ersten Mal in seiner Dienstzeit krankfeiert, um Amelie jetzt beizustehen. Irgendwie kommt ihm das Gesicht dieses Stefan Müller bekannt vor …