Paris - Tage des Terrors - Der Anschlag auf Charlie Hebdo

Am 7. Januar 2016 jährt sich zum ersten Mal der Tag, an dem in Paris auf die Redaktion der Satirezeitschrift "Charlie Hebdo" ein islamistisch motivierter Terroranschlag verübt wurde. Die beiden Dokumentationen "Der Anschlag auf Charlie Hebdo" und "Karikaturen – Meinungsfreiheit als Minenfeld" erinnern an die Ereignisse in Paris, die Solidaritätsbekundungen mit den Opfern und Trauermärsche hervorriefen, aber auch Diskussionen darüber, was Satire darf. Der erste Jahrestag lenkt den Blick zurück auf den 7. Januar 2015, als zwei maskierte Männer in die Redaktionsräume des Satiremagazins "Charlie Hebdo" eindrangen – am helllichten Tag, mitten in Paris. Journalisten, Zeichner, ein Hausmeister und ein muslimischer Polizist waren nach wenigen Minuten tot. Während die Polizei die Attentäter jagte, die beiden Brüder Said und Cherif Kouachi, geschah am nächsten Tag ein weiterer Mord: Ein Mann erschoss die 25-jährige Polizistin Clarissa Jean-Philippe und entkam. Es wurde eine Spezialeinheit zur Terrorbekämpfung auf die Attentäter angesetzt. Doch es war noch nicht vorbei: An Tag drei kam es zu einer Geiselnahme in einem jüdischen Supermarkt im Osten der Stadt. Traurige Bilanz am Ende der Tage des Terrors: 17 Menschen waren tot, ebenso die Brüder Kouachi und deren Komplize Amedy Coulibaly.